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Ein oft übersehenes botanisches Wunder des zeitigen Frühlings

Bei diesem Bild fragen sich wohl viele Betrachter, was das wohl sein mag. Jeder kennt die Pflanze, nicht aber ihre weiblichen Blüten. Wer jedoch genau hinschaut, kann schon früh im Jahr diesen Vorboten des Frühlings entdecken. Es ist die unscheinbare, pinkfarbene Narbe der weiblichen Blüte der Haselnuss. Sie wächst aus einer schützenden Knospe heraus, in der sich der Fruchtknoten verbirgt.

Im Vergleich zu vielen anderen Blüten verströmt sie weder Duft noch bietet sie Insekten Nektar an, denn die Bestäubung erfolgt einzig durch den Wind. Die auffälligen, gelben Kätzchen sind die männlichen Blüten. Diese bilden sich schon im Herbst des Vorjahres. Zur Blütezeit strecken sie sich und beim kleinsten Windstoss wird der feine Pollen millionenfach verteilt. Der Pollenkätzchen sind für die Bienen eine willkommene Nahrungsquelle.

Sie wächst aus einer schützenden Knospe heraus, in der sich der Fruchtknoten verbirgt. Im Vergleich zu vielen anderen Blüten verströmt sie weder Duft noch bietet sie Insekten Nektar an, denn die Bestäubung erfolgt einzig durch den Wind. Die auffälligen, gelben Kätzchen sind die männlichen Blüten. Diese bilden sich schon im Herbst des Vorjahres. Zur Blütezeit strecken sie sich und beim kleinsten Windstoss wird der feine Pollen millionenfach verteilt. Der Pollenkätzchen sind für die Bienen eine willkommene Nahrungsquelle.

Silvia Rüegg-Bonelli